Mehr als die Hälfte der Frauen findet, dass Smartphones inzwischen zu breit geworden sind, um sie sicher festzuhalten. In einer Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Ipsos im März 2026 veröffentlicht hat, sagten das 56 Prozent der Frauen und 45 Prozent der Männer. Befragt wurden Erwachsene in den USA. Im September folgte das iPhone 18 Pro Max. Es wiegt 249 Gramm, laut Macwelt 16 Gramm mehr als der Vorgänger.
Für viele Frauen ist das große Modell damit die schlechtere Wahl, und schuld daran ist der Daumen.
Breite entscheidet mehr als die Bildschirmdiagonale
Beim Handykauf wird über Zoll gesprochen, in der Hand zählt die Breite. Das iPhone 18 Pro misst laut Apple 71,9 Millimeter, das Pro Max 78 Millimeter. Sechs Millimeter klingen nach wenig. Für einen Daumen, der von der rechten Kante bis in die linke obere Ecke reichen soll, sind sie oft der Unterschied zwischen Tippen und Umgreifen. Ipsos verweist auf Messdaten der NASA, nach denen Männerhände im Schnitt fast 2,5 Zentimeter länger und gut einen Zentimeter breiter sind als Frauenhände.
Für viele ist das kleinere Pro deshalb schlicht das passendere Gerät. Gerade deshalb lohnt es sich, die Hülle des iPhone 18 Pro neu auszusuchen, statt die vom Vorjahr weiterzuverwenden. Außen sind beide Generationen gleich groß, doch laut Macwelt steht das Kameraplateau beim 18 Pro rund einen halben Millimeter höher. Eng geschnittene Hüllen für das 17 Pro sitzen deshalb nicht mehr sauber.
Warum das große Modell trotzdem so oft gekauft wird
Die Umfrage zeigt auch die andere Seite. 43 Prozent der Frauen würden ein schwereres, größeres Gerät in Kauf nehmen, wenn sie dafür mehr Bildschirm bekommen. Wer abends Serien schaut, Rezepte liest oder Fotos von den Kindern vergrößert, hat dafür gute Gründe, und das soll hier niemand ausreden.
Nur fällt die Entscheidung meist im Laden, wo man das Gerät zwei Minuten mit beiden Händen hält. Der Alltag sieht anders aus. Eine Hand trägt die Einkaufstasche, die andere hält das Telefon und soll damit noch schnell eine Nachricht beantworten. Genau in diesem Moment entscheidet die Breite. Vier von fünf Befragten gaben an, ein Telefon bequem mit einer Hand bedienen zu wollen. Ein Telefon, das dafür zu breit ist, wird im Alltag ständig mit zwei Händen gehalten oder riskant umgegriffen, oft beides in derselben Minute.
Was ein schweres Telefon in der Hand hält
Wer bei einem großen Gerät einhändig tippt, legt es meist auf den kleinen Finger und balanciert den Rest mit Daumen und Handballen. Bei 249 Gramm und glatten Kanten aus Glas und Metall reicht ein kurzer Ruck, und es rutscht. Die Folge ist selten ein Sturz aus Hüfthöhe. Häufiger fällt das Telefon beim Umgreifen aus dreißig Zentimetern auf die Fliesen im Bad oder auf die Treppenstufe, weil man es mit dem Daumen ein Stück nach oben schieben wollte, um an die Benachrichtigungen am oberen Rand zu kommen.
Wer sich trotzdem für das große Modell entscheidet, sollte das iPhone 18 Pro Max in eine Hülle stecken, die an den Seiten nicht glatt ist. Ein leicht erhöhter, griffiger Rand gibt den Fingern einen Halt, den das blanke Gehäuse nicht bietet. Hüllen mit leicht gummierten Kanten halten auch dann noch, wenn die Hand nach dem Händewaschen nicht ganz trocken ist, und genau dann rutscht ein glattes Telefon am leichtesten weg.
Am meisten verrät ein einfacher Versuch, bevor Sie sich festlegen. Halten Sie im Laden beide Geräte nacheinander in einer Hand und versuchen Sie, mit dem Daumen das Symbol oben links zu erreichen, ohne nachzugreifen.

